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  Innovation als Prozess organisieren

Softwaremodule "Strategische Phase" und "Exekutive Phase" helfen die Produktinnovation als steuerbaren Prozess zu organisieren. Alle relevanten Informationen über die Kundenanforderungen, Wettbewerber, Innovationsaufgaben, Ideen, Konzepte werden direkt im softwaregestützten Innovationsprozess systematisch erfasst und immer verfügbar gehalten.

Strategische Phase

Sie unterstützt eine systematische Aufdeckung von lösungsunabhängigen Kundenanforderungen - Kundennutzeffekte (Customer Benefits) an ein Produkt. Für die Nutzeffekte wird nach einem speziellen Verfahren das Marktpotenzial quantitativ ermittelt.

Die Nutzeffekte mit dem größten Marktpotenzial bilden eine Grundlage für die erfolgreiche Innovationsstrategie mit messbarer Erfolgsprognose. Diese Szenariotechnik basiert auf dem mathematischen Modell von Dr. Livotov, das in seinem Vortrag
Differentiating the role of TRIZ in sustainable and disruptive innovation process auf der Internationalen Konferenz TRIZ Future, Aachen 12.-14. Nov. 2003 erstmalig veröffentlicht wurde. 

Exekutive Phase
Die ausgewählten Nutzeffekte mit dem größten Marktpotenzial (Innovationslastenheft) werden in der Exekutiven Phase in die Innovationsaufgaben mit messbaren Zielen umgewandelt. Für jede Aufgabe werden mit Hilfe von TRIZ-Prinzipien systematisch und zeitsparend neue Lösungsideen generiert.

Die stärksten Ideen werden evaluiert und dienen als Bausteine zur Bildung von Innovationskonzepten. Die Erstellung eines neuen Produktkonzeptes erfolgt durch die Auswahl bester Ideen für einzelne Aufgaben. Mehrere Produktkonzepte können nach diesem Verfahren erstellt werden.

 

  Innovationseffekt im Voraus berechnen

In der Exekutiven Phase wird die Steigerung des Kundennutzens von einzelnen Innovationskonzepten ermittelt und objektiv miteinander verglichen um letztendlich ein optimales Konzept auszuwählen. Somit können Innovationsrisiken reduziert, teuere Fehlinvestitionen vermieden und Entwicklungskosten minimiert werden.

Die Erfahrung zahlreicher Innovationen in unterschiedlichen Industriebereichen zeigt:

Bei einer Steigerung des Kundennutzens eines neuen Produktes unter 3% ist die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolgs am Markt sehr hoch.

Die Wertsteigerung von 4 bis 7% gegenüber dem besten verfügbaren Produkt ist typisch für die herkömmlichen Innovationserfolge.

Bei einer Steigerung des Kundennutzens von 8% und höher handelt es sich häufig um einen großen Markterfolg.

Für eine mit sprunghaftem Markterfolg verbundene Durchbruchinnovation ist die Steigerung der Kundenzufriedenheit bis zu 15% charakteristisch.

 

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